Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Informationen zu Blutzucker

Ratgeber für Betroffene und Angehörige
 
 

Impressum

GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
www.gfmk.com

Telefon: +49 (0)2202 18898-0
Telefax: +49 (0)2202 18898-19
E-Mail: info@gfmk.com

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Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:

Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
Telefon: +49 (0)2202 18898-0
E-Mail: info@gfmk.com

Redaktionssystem:
www.wordpress.org

Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Andrea Kristian

Fotos, Abbildungen:
Blutzuckermessgerät: Dmitry Lobanov/Bigstock.com (14361707)
Entstehung: Eraxion/Bigstock.com (7770776)
Diagnose: ambrits/Bigstock.com (4922547)
Therapie: lanaxsi/Bigstock.com (37495297)
Wissenswertes: tropper2000/Bigstock.com (51906226)

 

18. September 2017
Bei Menschen mit Diabetes kann es zu einem Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen kommen.
  
12. September 2017
Um falschen Messergebnissen vorzubeugen, sollten Menschen mit Diabetes beim Blutzuckermessen ein paar Dinge beachten.
  
25. August 2017
Menschen mit Diabetes sollten darauf achten, nur moderate Mengen an Zucker zu sich zu nehmen und ggf. auf Alternativen zurückgreifen.
  
22. August 2017
Unterzuckerungen, sogenannte Hypoglykämien, können bei Diabetes auftreten, z. B. bei Therapiefehlern.
  
15. August 2017
Coping-Schulungen haben das Ziel, mithilfe spezieller Bewältigungsstrategien die Motivation von Menschen mit Diabetes zu stärken.
  

Derzeit leben in Deutschland, laut Robert Koch-Institut, etwa 4,6 Millionen Menschen, die unter zu hohem Blutzucker – einem Indikator für die unter dem Sammelbegriff Diabetes mellitus zusammengefassten Stoffwechselstörungen – leiden. Tendenz steigend. Doch weiß nur jeder Fünfte von seinem hohen Blutzucker. Ein chronisch hoher Blutzucker hat mittelfristig dramatische Konsequenzen für die Gesundheit: Arterien, Nieren und Nerven werden geschädigt, Wunden verheilen nur langsam – und auch das Liebesleben kann u. U. durch Erektionsstörungen beeinträchtigt sein. Erhöht sich der Blutzucker extrem oder sinkt er rasch ab, dann drohen im schlimmsten Fall Bewusstlosigkeit und Koma. Mit einem Blutzuckermessgerät können Blutzuckerwerte kontrolliert werden.

Therapie Blutzucker

Bei der Therapie von erhöhten Blutzuckerwerten und damit von Diabetes gibt es unterschiedliche Therapieformen. Bei Diabetes Typ 1 wird der erhöhte Blutzucker mit der Gabe von Insulin therapiert. So wird z. B. bei der intensivierten Insulintherapie mehrmals am Tag Insulin zugeführt. Bei der Insulinpumpentherapie wird über eine Kanüle kontinuierlich ein Insulinanalogon verabreicht.

Bei der Therapie des Typ-2-Diabetes liegt der Schwerpunkt auf eine Umstellung der Ernährung und auf mehr Bewegung. Je nach Ausprägung können zusätzlich auch Antidiabetika verabreicht werden. Wichtig bei allen Diabetesformen ist die kontinuierliche Kontrolle des Blutzuckers mit einem Blutzuckermessgerät.

Diagnose Blutzucker

Mehren sich die Anzeichen für Diabetes mellitus, führt der Arzt zur Diagnose eine ausführliche Untersuchung durch: Dazu wird als Erstes der Fingerspitze des Patienten Kapillarblut entnommen und im Labor auf den Blutzucker hin untersucht. Ein oraler Glukosetoleranztest wird zur Bestimmung des Blutzuckerwertes durchgeführt. Darüber hinaus wird auch der HbA1c-Wert zur Diagnose des Blutzuckers bestimmt. Auch ein Test auf Zuckeraufkommen im Urin kann sinnvoll sein. Bei Abweichungen von den jeweiligen Standardwerten ist eine Diabeteserkrankung wahrscheinlich. Hat der Arzt eine entsprechende Diagnose gestellt, kann der Patient seinen Blutzucker auch selbst regelmäßig mit einem Blutzuckermessgerät kontrollieren.