Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Informationen zu Blutzucker

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22. November 2017
Bei Diabetes kann es zu verschiedenen Begleiterscheinungen wie z. B. Inkontinenz, Bluthochdruck, Hautproblemen oder Schlafstörungen kommen.
  
15. November 2017
Menschen mit Diabetes Typ 2 sollten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Diese sollte ballastoffreich und fettarm sein.
  
08. November 2017
Menschen mit Diabetes, die eine Reha in Anspruch nehmen möchten, haben bei der Wahl der Klinik ein Wunsch- und Wahlrecht.
  
03. November 2017
Eine Schrothkur setzt sich aus vier Bereichen zusammen: Heilfasten, Schwitzwickeln, Trink- und Trockentagen sowie Ruhe und Bewegung.
  
25. Oktober 2017
Da das Immunsystem von Menschen mit Diabetes anfälliger ist, sollte regelmäßig eine Grippeimpfung und eine Impfung gegen Pneumokokken erfolgen.
  

Ein zu niedriger Blutzucker kann genauso gefährlich sein wie ein zu hoher. Das Hormon Insulin nimmt sowohl bei der Entstehung eines zu hohen als auch zu niedrigen Blutzuckers eine Schlüsselrolle ein. Der Blutzucker steigt beim Genuss kohlenhydratreicher Nahrung – wie z. B. Back- und Süßwaren, Nudeln oder Reis – an. Das gleichzeitig über die Bauchspeicheldrüse in den Blutkreislauf ausgeschüttete Hormon Insulin sorgt dafür, dass die aus dem Zucker in den o. g. Nahrungsmitteln gebildete Glukose in die Zellen aufgenommen wird. Die Zellen speichern die Glukose in Form von Glykogen oder setzen sie schließlich als Energie frei. Ist dieser Kreislauf gestört, kommt es zu erhöhtem oder niedrigem Blutzucker, auch Über- oder Unterzuckerung genannt.

Mit einem Blutzuckermessgerät kontrolliert der Betroffene mehrmals am Tag selbstständig seine Blutzuckerwerte. Es wird, je nach Ausführung, der Blutzuckerwert im Vollblut oder im Blutplasma ausgewiesen. Es gibt unterschiedliche Verfahren der Bestimmung, wie z. B. die optische Messung, die amperometrische Messung und die nichtinvasive Messung. So wird bei der optischen Messung und bei der amperometrische Messung ein auf einem Teststreifen befindlicher Blutstropfen analysiert. Bei der nichtinvasiven Methode hingegen ermittelt ein Sensor ohne Piks den Wert. Wichtig ist bei jedem Blutzuckermessgerät, dass sich der Betroffenen sehr genau über die Funktionsweise informiert, um keine fehlerhaften Werte zu erhalten.

Diagnose Blutzucker

Mehren sich die Anzeichen für Diabetes mellitus, führt der Arzt zur Diagnose eine ausführliche Untersuchung durch: Dazu wird als Erstes der Fingerspitze des Patienten Kapillarblut entnommen und im Labor auf den Blutzucker hin untersucht. Ein oraler Glukosetoleranztest wird zur Bestimmung des Blutzuckerwertes durchgeführt. Darüber hinaus wird auch der HbA1c-Wert zur Diagnose des Blutzuckers bestimmt. Auch ein Test auf Zuckeraufkommen im Urin kann sinnvoll sein. Bei Abweichungen von den jeweiligen Standardwerten ist eine Diabeteserkrankung wahrscheinlich. Hat der Arzt eine entsprechende Diagnose gestellt, kann der Patient seinen Blutzucker auch selbst regelmäßig mit einem Blutzuckermessgerät kontrollieren.