Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Informationen zu Blutzucker

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18. September 2017
Bei Menschen mit Diabetes kann es zu einem Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen kommen.
  
12. September 2017
Um falschen Messergebnissen vorzubeugen, sollten Menschen mit Diabetes beim Blutzuckermessen ein paar Dinge beachten.
  
25. August 2017
Menschen mit Diabetes sollten darauf achten, nur moderate Mengen an Zucker zu sich zu nehmen und ggf. auf Alternativen zurückgreifen.
  
22. August 2017
Unterzuckerungen, sogenannte Hypoglykämien, können bei Diabetes auftreten, z. B. bei Therapiefehlern.
  
15. August 2017
Coping-Schulungen haben das Ziel, mithilfe spezieller Bewältigungsstrategien die Motivation von Menschen mit Diabetes zu stärken.
  

Mit einem Blutzuckermessgerät kontrolliert der Betroffene mehrmals am Tag selbstständig seine Blutzuckerwerte. Es wird, je nach Ausführung, der Blutzuckerwert im Vollblut oder im Blutplasma ausgewiesen. Es gibt unterschiedliche Verfahren der Bestimmung, wie z. B. die optische Messung, die amperometrische Messung und die nichtinvasive Messung. So wird bei der optischen Messung und bei der amperometrische Messung ein auf einem Teststreifen befindlicher Blutstropfen analysiert. Bei der nichtinvasiven Methode hingegen ermittelt ein Sensor ohne Piks den Wert. Wichtig ist bei jedem Blutzuckermessgerät, dass sich der Betroffenen sehr genau über die Funktionsweise informiert, um keine fehlerhaften Werte zu erhalten.

Therapie Blutzucker

Bei der Therapie von erhöhten Blutzuckerwerten und damit von Diabetes gibt es unterschiedliche Therapieformen. Bei Diabetes Typ 1 wird der erhöhte Blutzucker mit der Gabe von Insulin therapiert. So wird z. B. bei der intensivierten Insulintherapie mehrmals am Tag Insulin zugeführt. Bei der Insulinpumpentherapie wird über eine Kanüle kontinuierlich ein Insulinanalogon verabreicht.

Bei der Therapie des Typ-2-Diabetes liegt der Schwerpunkt auf eine Umstellung der Ernährung und auf mehr Bewegung. Je nach Ausprägung können zusätzlich auch Antidiabetika verabreicht werden. Wichtig bei allen Diabetesformen ist die kontinuierliche Kontrolle des Blutzuckers mit einem Blutzuckermessgerät.

Derzeit leben in Deutschland, laut Robert Koch-Institut, etwa 4,6 Millionen Menschen, die unter zu hohem Blutzucker – einem Indikator für die unter dem Sammelbegriff Diabetes mellitus zusammengefassten Stoffwechselstörungen – leiden. Tendenz steigend. Doch weiß nur jeder Fünfte von seinem hohen Blutzucker. Ein chronisch hoher Blutzucker hat mittelfristig dramatische Konsequenzen für die Gesundheit: Arterien, Nieren und Nerven werden geschädigt, Wunden verheilen nur langsam – und auch das Liebesleben kann u. U. durch Erektionsstörungen beeinträchtigt sein. Erhöht sich der Blutzucker extrem oder sinkt er rasch ab, dann drohen im schlimmsten Fall Bewusstlosigkeit und Koma. Mit einem Blutzuckermessgerät können Blutzuckerwerte kontrolliert werden.