Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Informationen zu Blutzucker

Ratgeber für Betroffene und Angehörige
 
 
Blutzuckermessgerät

Links zu Blutzuckermessgerät

Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de

Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)
www.menschen-mit-diabetes.de

Diabetes-Zentrale e. V.
www.diabetes-zentrale.de

diabetes.DE – Deutsche Diabetes-Hilfe
www.diabetesde.org

Deutsches Zentrum für Diabetesforschung e. V.
www.dzd-ev.de

18. September 2017
Bei Menschen mit Diabetes kann es zu einem Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen kommen.
  
12. September 2017
Um falschen Messergebnissen vorzubeugen, sollten Menschen mit Diabetes beim Blutzuckermessen ein paar Dinge beachten.
  
25. August 2017
Menschen mit Diabetes sollten darauf achten, nur moderate Mengen an Zucker zu sich zu nehmen und ggf. auf Alternativen zurückgreifen.
  
22. August 2017
Unterzuckerungen, sogenannte Hypoglykämien, können bei Diabetes auftreten, z. B. bei Therapiefehlern.
  
15. August 2017
Coping-Schulungen haben das Ziel, mithilfe spezieller Bewältigungsstrategien die Motivation von Menschen mit Diabetes zu stärken.
  

Ein zu niedriger Blutzucker kann genauso gefährlich sein wie ein zu hoher. Das Hormon Insulin nimmt sowohl bei der Entstehung eines zu hohen als auch zu niedrigen Blutzuckers eine Schlüsselrolle ein. Der Blutzucker steigt beim Genuss kohlenhydratreicher Nahrung – wie z. B. Back- und Süßwaren, Nudeln oder Reis – an. Das gleichzeitig über die Bauchspeicheldrüse in den Blutkreislauf ausgeschüttete Hormon Insulin sorgt dafür, dass die aus dem Zucker in den o. g. Nahrungsmitteln gebildete Glukose in die Zellen aufgenommen wird. Die Zellen speichern die Glukose in Form von Glykogen oder setzen sie schließlich als Energie frei. Ist dieser Kreislauf gestört, kommt es zu erhöhtem oder niedrigem Blutzucker, auch Über- oder Unterzuckerung genannt.

Therapie Blutzucker

Bei der Therapie von erhöhten Blutzuckerwerten und damit von Diabetes gibt es unterschiedliche Therapieformen. Bei Diabetes Typ 1 wird der erhöhte Blutzucker mit der Gabe von Insulin therapiert. So wird z. B. bei der intensivierten Insulintherapie mehrmals am Tag Insulin zugeführt. Bei der Insulinpumpentherapie wird über eine Kanüle kontinuierlich ein Insulinanalogon verabreicht.

Bei der Therapie des Typ-2-Diabetes liegt der Schwerpunkt auf eine Umstellung der Ernährung und auf mehr Bewegung. Je nach Ausprägung können zusätzlich auch Antidiabetika verabreicht werden. Wichtig bei allen Diabetesformen ist die kontinuierliche Kontrolle des Blutzuckers mit einem Blutzuckermessgerät.

Diagnose Blutzucker

Mehren sich die Anzeichen für Diabetes mellitus, führt der Arzt zur Diagnose eine ausführliche Untersuchung durch: Dazu wird als Erstes der Fingerspitze des Patienten Kapillarblut entnommen und im Labor auf den Blutzucker hin untersucht. Ein oraler Glukosetoleranztest wird zur Bestimmung des Blutzuckerwertes durchgeführt. Darüber hinaus wird auch der HbA1c-Wert zur Diagnose des Blutzuckers bestimmt. Auch ein Test auf Zuckeraufkommen im Urin kann sinnvoll sein. Bei Abweichungen von den jeweiligen Standardwerten ist eine Diabeteserkrankung wahrscheinlich. Hat der Arzt eine entsprechende Diagnose gestellt, kann der Patient seinen Blutzucker auch selbst regelmäßig mit einem Blutzuckermessgerät kontrollieren.